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Technische allgemeine Info's


07-2007:

  1. Bis zum Jahr 2050 müssen die CO2-Emissionen halbiert werden:

Um den Klimawandel in einem beherrschbaren Rahmen zu halten, müssen die CO2-Emissionen bis 2050 im Vergleich zum Jahr 1990 weltweit halbiert werden. Dazu müssen die erneuerbaren Energien erheblich ausgebaut und die Energieeffizienz massiv gesteigert werden. Die dazu erforderlichen Technologien stehen bereit, müssen aber konsequenter als bislang eingesetzt werden. Dies sind wesentliche Ergebnisse des neuen Berichts des Internationalen Wissenschaftsrats zum Klimawandel (IPCC), der kürzlich in Bangkok verabschiedet wurde.
Nach Ansicht von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sind die Aussagen des neuen IPCC-Reports kein Grund, vor der Herausforderung des Klimawandels zu resignieren. „Der Bericht zeigt: Die Klimakatastrophe ist nicht unabwendbar. Wir können sie verhindern. Das Ziel der Europäischen Union, eine Erwärmung um mehr als 2 Grad gegenüber vorindustriellen Werten zu verhindern, ist erreichbar. Dazu muss innerhalb der nächsten 10 bis15 Jahre das Wachstum der Treibhausgas-Emissionen weltweit angehalten und bis 2050 auf die Hälfte im Vergleich zu 1990 gemindert werden. Der IPCC-Bericht zeigt aber auch: Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir müssen jetzt entschlossen handeln, um schwerwiegende und nicht mehr kontrollierbare Klimafolgen zu vermeiden.“
Gabriel weiter: „Wir müssen die erneuerbaren Energien weltweit ausbauen und die Energieeffizienz in allen Bereichen massiv steigern. Die erforderlichen Technologien stehen längst bereit. Die Politik muss ökonomische Anreize zum Klimaschutz geben, der Emissionshandel ist dafür ein wichtiges Instrument. Außerdem müssen wir Investitionen in klimafreundliche Technologien fördern. Deutschland und Europa sind auf einem guten Weg. Jetzt kommt es darauf an, dass wir bei der Klimakonferenz im Dezember auf Bali auch international die Weichen richtig stellen. Die Wissenschaft hat ihre Arbeit getan, jetzt muss die Politik handeln.“
Für den World Wide Fund For Nature (WWF) ist mit der Veröffentlichung des letzten Teilbandes die Zeit des Wartens jetzt vorbei. Das IPCC habe einen klaren Weg zum Schutz des Planeten aufgezeigt. Jetzt läge es an den Regierungen, diesen Weg zu beschreiten und den Klimaschutz energisch voranzutreiben. „Die Zeit der Lippenbekenntnisse ist vorüber. Wir haben die Technologie, den Klimawandel zu bekämpfen, und wir haben das Geld, die Maßnahmen zu bezahlen – aber wir haben keine Zeit mehr abzuwarten und zuzuschauen. Jetzt müssen wir handeln“, fordert Regine Günther vom WWF Deutschland.

Das IPCC geht davon aus, dass sich die Welt schon jetzt auf einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 1,3 Grad Celsius einstellen muss. „Noch steht ein kurzes Zeitfenster offen, um die Erwärmung unter dem gefährlichen Grenzwert von 2 Grad zu halten – doch die Zeit wird knapp“, so Regine Günther.

Auch die KfW Bankengruppe, die die CO2-Minderung, Energieeinsparung und Energieeffizienz mit zinsgünstigen Krediten im In- und Ausland fördert, hält ein Umsteuern für dringend notwendig. "Wir freuen uns, dass die Debatte über den Klimawandel, die die KfW seit Jahren vorangetrieben hat, inzwischen einen breiten Raum in der Öffentlichkeit einnimmt. Ein Umsteuern ist dringender denn je, wie der aktuelle Bericht des Weltklimarats IPCC zeigt, " sagte Ingrid Matthäus-Maier, Sprecherin des Vorstands der KfW Bankengruppe. "Mit ihren Programmen zum Umwelt- und Klimaschutz ermöglicht die KfW Bund und Ländern, möglichst wirksam und zugleich haushaltsschonend ihre umwelt- und klimapolitischen Ziele im Kampf gegen den Klimawandel umzusetzen," sagte Matthäus-Maier.

Der IPCC stellt in seinen Berichten im Auftrage der Vereinten Nationen die aktuellen wissenschaftlichen Grundlagen der Klimaänderung im Konsens der internationalen Forschung fest. Der jetzt vorgestellt Bericht zur Minderung von Emissionen ist der dritte und letzte Teil des vierten IPCC-Berichts. An ihm wirkten Hunderte von Wissenschaftlern aus vielen Staaten mit, darunter auch zahlreiche Forscher aus Deutschland.
Der Bericht gibt keine Empfehlungen, sondern stellt den wissenschaftlichen Sachstand zu den technischen und ökonomischen Optionen und Potentialen zur Emissionsminderung sowie zur Wirksamkeit von Maßnahmen dar.
Am 2. Februar diesen Jahres wurde der erste Teilband des IPCC- Sachstandsberichts veröffentlicht. Darin werden die wissenschaftlichen Grundlagen dargestellt. Ein abschließender Synthesebericht, der die wesentlichen Aussagen der drei Teilbände auf politische Fragestellungen hin zusammenfasst, wird im November in Valencia (Spanien) verabschiedet

 

  1. Die EnEV 2007 – Der Kaminkehrermeister als Energieberater und Energieausweisersteller

Der Bundesrat hat die EnEV 2007 am 08.06. beschlossen. Sobald die Bundesregierung zugestimmt hat, wird die Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt wohl noch im Herbst 2007 in Kraft.
Ab 2008 werden dann die Energieausweise schrittweise eingeführt. Entgegen dem EnEV-Entwurf, haben sich die Übergangsfristen zur Ausweiserstellung nach hinten verschoben. Die ersten Energieausweise sind demnach bindend ab Oktober 2008 zu erstellen. Energiepässe für Nichtwohngebäude sind erst 2009 vorzuweisen. Weiterhin stellt die neue EnEV keine schärferen Anforderungen an die energetische Qualität der Gebäude.

Im Paragraph 21 legt die Bundesregierung bundeseinheitlich die Ausstellungsberechtigung von Energieausweisen einschließlich Modernisierungsempfehlungen in den Fällen des Verkaufs, der Vermietung und der Verpachtung von bestehenden Gebäuden fest.

Wer darf mit welcher Grundvoraussetzung und mit welcher Zusatzqualifikation die Energieausweise mit den Modernisierungsempfehlungen ausstellen?

Die Berechtigung zur Ausstellung ergibt sich aus Kombination von zwei Säulen. Als Aussteller sind auch Personen berechtigt die eine „baunahe“ Ausbildung, deren „Berufsbild in der Regel die grundlegende Sachkunde vermittelt“, absolviert haben. Dazu gehören neben Architekten, Sachverständige und anderen Handwerksmeistern auch Kaminkehrer. Kaminkehrer müssen die Voraussetzung zur Eintragung in die Handwerksrolle erfüllen –sprich die Meisterprüfung abgelegt - und die Zuatzqualifikation Energieberater haben.

 

 

  1. Scot, Multisensorik, Lambda Pro Control – Verlängerte Überprüfungsintervalle nach MKÜO!

Die MKÜO gibt für  

raumluftunabhängige Feuerstätten und raumluftabhängige Brennwertfeuerstätten an Abgasanlagen  für Überdruck mit selbsttkalibrierender kontinuierlicher Regelung des Verbrennungsprozesses

einen dreijährigen Überprüfungsintervall vor. Nach einer gewissen Pilotphase soll darüber entschieden werden, ob die Intervalle nicht noch weiter ausgedehnt werden. Der ZDS konnte durch seine Forschungsprojekte einen fünfjährigen Turnus entschieden entgegenwirken.
Der BDH hat sich nun geäußert, welche Feuerstätten denn nach MKÜO in den Genuss des verlängerten Überprüfungsrhythmus kommen:
Derzeit fallen folgende Feuerstätten darunter:

 

Bilder der FST. müssen rein!!!!!!!!!!

 

Weishaupt
Serienmäßig alle WTC

Brötje
WGB Pro EVO 20

Viessmann Vitodens 300WB3A
300WB3C
200WB2B
(Kategorie II2N3P)

Vaillant
ECO-Tec
Exclusiv-Baureihe

Vaillant
Eco-Vit
VKK 2E

 

 

 

  1. Preise für Pellets auf Vorjahresniveau

Diese und andere aktuelle Marktentwicklungen diskutieren Akteure der Pelletsbranche auf der Fachmesse Interpellets 2007, die vom 10. bis 12. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart stattfindet.
Die Preise für Holzpellets lagen im April 2007 auf dem Niveau des Vergleichsmonats des Vorjahres: Eine Bestellmenge von sechs Tonnen Pellets kostete im April dieses Jahres durchschnittlich 194 Euro pro Tonne*. Das sind 27 Prozent weniger als noch im Dezember 2006. Damals erreichten die Preise den Höchststand von 265 Euro pro Tonne. Somit sind die Kosten für eine Kilowattstunde Heizwärme beim Einsatz von Holzpellets mit 3,9 Cent mehr als 30 Prozent niedriger als Heizöl. Letzteres kostete im April 2007 5,7 Cent pro Kilowattstunde. „Im Vergleich zu 7 Cent pro Kilowattstunde bei der Nutzung von Erdgas sind Holzpellets sogar um 44 Prozent günstiger“, kommentiert Horst Dufner, Projektleiter der Fachmesse Interpellets 2007, die Entwicklung. „Die Gründe für diese positive Preisentwicklung liegen insbesondere in erhöhten Produktionskapazitäten deutscher Pelletswerke“, so Dufner weiter.
Zwei neue Produktionsstandorte mit insgesamt 190.000 Tonnen Holzpellets Jahreskapazität sind in den letzten sechs Monaten in Betrieb gegangen: Die German Pellets GmbH eröffnete im badischen Ettenheim ihr drittes Werk. Nach Firmenaussagen ist die Kapazität von 160.000 Tonnen Ende 2006 realisiert worden. Im Odenwald baute die Bio-Energie Mudau, GmbH & Co. KG ein Werk, das eine Produktionskapazität von 30.000 Tonnen Pellets pro Jahr umfasst.

Mitte 2006 lag die Jahreskapazität der Pelletsproduktion von 35 Werken noch bei rund 1 Million Tonnen. Mit nun 1,2 Millionen Tonnen Produktionskapazität könnten rund 200.000 Haushalte mit Holzpellets aus deutscher Produktion versorgt werden. Zum Vergleich: Ende des Jahres waren 70.000 Pelletsheizungen in deutschen Haushalten installiert. Bis Ende dieses Jahres könnten bis zu 20 geplante Pelletswerke die Kapazitäten um weitere 1,2 Millionen Tonnen auf 2,4 Millionen Tonnen Holzpellets verdoppeln.

Neben den erweiterten Produktionskapazitäten gibt es einen weiteren Grund für die Preissenkung: Die Nachfrage nach Holzpellets ist aufgrund des milden Winters 2006/2007 spürbar zurückgegangen. Die Folge: Die Lager der Pelletslieferanten sind voll. Im Umfeld dieser dynamischen Branchen- und Marktentwicklung findet die Interpellets 2007 vom 10. bis 12. Oktober 2007 in der Neuen Messe Stuttgart statt. Im Vorfeld treffen sich über 400 Experten der Pelletsbranche zum 7. Industrieforum Pellets. Hier werden aktuelle Themen des internationalen Pelletsmarktes vom 9. bis 10. Oktober im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) diskutiert. Erwartet werden vom Veranstalter Solar Promotion etwa 150 Aussteller und 6.000 Besucher, davon rund 20 Prozent aus dem Ausland. Die gesamte Wertschöpfungskette der Pelletsbranche ist vertreten: Hersteller, Großhändler, Zulieferer und Dienstleister präsentieren auf der Interpellets 2007 neue Produkte und Dienstleistungen.
*Basis für die Preisermittlung bei Holzpellets:
Verbraucherpreise für die Abnahme von 6 Tonnen Pellets, 3.000 Liter Heizöl bzw. 33.540 kWh Gas. Bezugsgröße ist der untere Heizwert.
Umkreis von 100-200 km
Inkl. aller Nebenkosten (Einblaspauschale, Wiegen etc.)
Inkl. 7% Mehrwertsteuer (Quelle: Solar Promotion GmbH/DEPV)

 

  1. Seit Mai besondere Förderung für Solaranlagen

Staatliche Förderung klimafreundlicher Technologien wird deutlich erhöht
Im KfW-Programm "Erneuerbare Energien" sind ab dem 1. Mai 2007 wesentlich attraktivere Förderungen für große Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung, zur solaren Kühlung und zur Bereitstellung von industrieller Prozesswärme festgehalten.
Mit zinsverbilligten KfW-Darlehen und Tilgungszuschüssen des Bundesumweltministeriums in Höhe von 30 Prozent der Investitionskosten werden diese Technologien ab 40 Quadratmeter Kollektorfläche gefördert.
Außerdem gibt es einen neuen "Innovationsbonus" für große solarthermische Anlagen.
Das Bundesumweltministerium stellt für diese Förderungen in diesem Jahr 213 Mio. Euro zur Verfügung - so viel wie nie zuvor. Damit können Investitionen von rund zwei Milliarden Euro im privaten und gewerblichen Bereich ausgelöst werden.

 

  1. Wanddurchführung von Ventippe

Bislang erfolgte der Einsatz auf der Grundlage der DIN V 18160-1 und des amtlichen Prüfberichtes. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat nun die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Z-7.4-3361 für die VENTIPIPE Wanddurchführungen erteilt. VENTIPIPE® Wanddurchführung sind für die Durchführung von Schornsteinen, Abgasleitungen und Verbindungsstücken durch Bauteile aus oder mit brennbaren Baustoffen konzipiert. Abgasanlagen von Regelfeuerstätten (max. 400 °C Abgastemperatur) können so durch Wände, Decken und Dächer hindurch geführt werden. Damit steht eine sichere brandschutztechnische Lösung zur Verfügung, die die geforderten Abstandsmaße der Feuerungsverordnung (FeuVO) deutlich unterschreitet. Bislang musste man für eine Abgasanlage mit Nenndurchmesser DN 150 eine Öffnung am Bau von 550 x 550 mm herstellen. Mit VENTIPIPE Wanddurchführungen reichen dafür jetzt 370 x 370 mm aus.

Die Aufstellung von Kaminöfen oder Kaminen an Außenwänden oder in Dachgeschosswohnungen wird in vielen Fällen so erst ermöglicht. Ein Problemlöser stellt die VENTIPIPE Wanddurchführung auch für Rahmenwerke mit einem Raster < 600 mm dar, da hier keine Ständer mehr ausgewechselt werden müssen. Insbesondere die Möglichkeiten der Durchführung von Rauchrohren durch Außen- und Innenwände, durch Holzbalkendecken und isolierte Sparrendächer eröffnen einen breiten Anwendungsbereich.
Für die flexible Handhabung stehen zwei Ausführungsvarianten zur Verfügung

  1. Wanddurchführungen mit fixer Baulänge,
  2. Wanddurchführungen mit teleskopierbarer Baulänge,

welche an die Wanddicke angepasst werden können.

Bauplatten können an VENTIPIPE® Wanddurchführungen mit einem patentrechtlich geschützten Anschlussring angearbeitet werden. Die so entstehende Sollbruchstelle sorgt dafür, dass die Wandoberfläche rissfrei bleibt. Der Wandanschlussring und die Sollbruchstelle werden durch die üblichen Rosetten überdeckt.

Alle Angaben zur Anwendung und zum Einbau der VENTIPIPE Wanddurchführungen wurden in der neuen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-7.4-3361 zusammengefasst.

 

  1. Abgasschacht von Raab

Der LB Multischacht ist ein Platz sparendes Schachtsystem für Neubau und Sanierung. Aus modernsten Materialien gefertigt, erfüllt es alle Anforderungen an den Wärme- und Brandschutz und kann über mehrere Geschosse bis über Dach geführt werden. Seine Multifunktionalität ergibt sich aus den zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten. Ob als Installationsschacht zur Kabelführung, als einzügiger Schacht für Abgasleitungen oder als zweizügiger Schacht für ein Luft-Abgas-System für Festbrennstoffe. Als Luft-Abgas-System für Festbrennstoffe erfüllt er alle Anforderungen zum Anschluss raumluftunabhängiger Feuerstätten. Die druckdichte Abgasführung mittels des Systems EW Alkon erlaubt den Einbau in Niedrigenergie- oder Passivhäuser mit kontrollierter Wohnungslüftung. Sie bestimmen den letztendlichen Einsatzzweck und bedienen sich der nur wenigen Systemkomponenten des LB Multischachtes. Zur Abgasführung wird der Schacht mit den Komponenten unseres bewährten EW Alkon-Systems ergänzt. Schnelligkeit in der Verarbeitung macht sich bezahlt. Der LB Multischacht kann vor Ort mit einer handelsüblichen Stichsäge individuell angepasst werden. Das Ablängen oder Anfertigen von Einbauöffnungen geschieht direkt vor Ort auf Maß. Dank der Edelstahlverbinder konnte bei dem System auf die aufwendigere Nut-Feder-Verbindung verzichtet und die Verarbeitung erleichtert werden. Dank der Trockenbauweise ist der Kamin schnell aufgestellt und kann direkt endbehandelt und beheizt werden. Die nur 45 mm starke Außenschale ermöglicht bei der Planung ein flexibles Gestalten bei nur geringem Platzbedarf. Der LB Multischacht ist ein echtes Multitalent!
Lieferformen


Außenmaß:

Innenmaß:

Abgasleitung:

240/240

150/150

100

290/290

200/200

150

320/320

230/230

180

360/360

270/270

225

430/430

340/340

300


LB Multischacht einzügig, Standard z.B. als Installationsschacht

LB Multischacht einzügig, ergänzt mit EW-Alkon und -Dämmung z.B. als Schacht für Festbrennstoff-Abgasleitung

LB Multischacht einzügig, ergänzt mit EW-Alkon, Dämmung und größerem Ringspalt z.B. als Schacht für Festbrennstoff-Luft-Abgas-System
Zweizügiger LB Multischacht


Außenmaß:

Innenmaß:

Abgasleitung:

290/475

200/200+200/140

160 + 113

360/585

270/270+270/180

225 + 150

360/645

270/270+270/240

225 + 200


Bauhöhen in einzügiger oder zweizügiger Ausführung: NL 300, NL 600, NL 1200

LB Multischacht zweizügig, ergänzt mit EW-Alkon und Dämmung z.B. als Schacht für Festbrennstoff-Luft-Abgas-System mit getrennter Zuluftführung

LB Multischacht zweizügig, ergänzt mit EW-Alkon, Dämmung und größerem Ringspalt z.B. als Schacht für Festbrennstoff-Luft-Abgas-System und separatem Installationsschacht
für den Einsatz im Gebäude bei Neubau oder Sanierung
als Installationsschacht oder Schacht für Abgasleitung in zahlreichen Ausführungsformen
für den Anschluss von Regelfeuerstätten bei Verwendung als Außenschale von Montageschornsteinen nach DIN 18160 Ausgabe 12/2001
für den raumluftunabhängigen Betrieb mit Festbrennstoffen
als Luft-Abgas-System sichere Nutzung bei vorhandener kontrollierter Wohnungslüftung und Dunstabzugshaube
als Luft-Abgas-System erfüllt es alle Anforderungen an eine dichte Abgasanlage im Niedrigenergie- oder Passivhaus
Material und Verarbeitung
45 mm Kalziumsilikat Brandschutzplatten mit einer Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten (L90)
hohe Qualität, da TÜV-geprüft, güteüberwacht und zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000
geringe Anzahl werkseitig vorkonfektionierter Systembauteile
bewährtes EW-Alkon Edelstahl-System mit umfangreichem Zubehörprogramm
vor Ort bearbeitbare Schachtelemente, individuelles Ablängen und Anfertigen von Einbauöffnungen z.B. mit handelsüblicher Stichsäge
schnelle Montage durch Trockenbauweise, steckbare Innenverbinder aus Edelstahl
nach dem Verspachteln putz-, streich- und tapezierfähig

Die Abgassysteme in Leichtbauweise von Raab jetzt auch mit CE-Zeichen.

 

  1. RIKA HEIZTECHNIK MIT RIKATRONIC

MODULIERENDE LUFTMENGENZUFUHR ZUM VERBRENNUNGSPROZESS – PATENTIERTES LUFTLEITSYSTEM
Voraussetzung für eine saubere und umweltfreundliche Verbrennung sind die exakte Dosierung von Brennstoffmenge und Luft sowie eine für eine vollständige Verbrennung geeignete Brennkammer mit Elementen, die den Verbrennungsprozess positiv unterstützen.
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DIE BESONDEREN VORTEILE DER RIKATRONIC-REGELUNG:
UMWELTFREUNDLICH, bis zu 90 % weniger Emissionen (im Vergleich zu nicht fachgemäßem manuellem Betrieb).
SAUBERE SICHT und ATTRAKTIVES FLAMMENBILD durch vollständigen Ausbrand.
KOMFORT, da keine manuelle Dosierung der Luftmenge erforderlich.
EFFEKTIV, da nur mit der sensorgesteuerten Rikatronic-Regelung die Luftmenge in dieser Exaktheit in jeder Phase der Verbrennung modulierend zugeführt werden kann.
Bis zu 50% WENIGER HOLZVERBRAUCH durch Gluterhalt und Ausdehnen der Nachlegeintervalle.
LÄNGERE WÄRMEABGABE durch Strecken des Glutstockes und Speicherung der Wärme.
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Die mikroprozessorgesteuerte Rikatronic-Regelung dosiert in jeder Phase der Verbrennung über einen Flammtemperatursensor in abgestufter Form die jeweils günstigste Luftmenge zum Verbrennungsprozess, während das RLS-System das Verteilverhältnis von Primär- und Sekundärluft / Unter- und Oberluft festlegt.
Die Zufuhr der Unterluft zur Primärzone erfolgt von unterhalb des Rostes. Die Oberluft wird über die Scheibenspülung einerseits als Sekundärluftstrom dem Verbrennungsprozess in der Sekundärzone zugeführt, andererseits lenkt der Holzfänger einen Anteil der Oberluft zur Primärzone. Das Design des Holzfängers sorgt gleichzeitig in Abstimmung mit der jeweils spezifischen Brennkammergeometrie für turbulente Strömungen, während Schamott hohe Brennkammertemperaturen begünstigt.
Durch diese beiden Elemente kommt es zu einer Beschleunigung der Reaktionsgeschwindigkeit der während der Pyrolysephase freigesetzten Schwelgase mit dem Sauerstoff, der über den Luftmengenstrom dem Verbrennungsprozess zugeführt wird. Die massive Gusstür hält den Ofen auch bei intensivem Betrieb bzw. hohen Temperaturen verzugsfrei und verhindert Falschluftzufuhr.
Nach der Phase der vollständigen Verbrennung sperrt die Rikatronic-Regelung die Luftzufuhr automatisch ab. Der Schamott begünstigt auch in dieser Phase des Gluterhalts hohe Temperaturen im Brennraum, damit die Wärmeabgabe möglichst lange anhält bzw. der Glutstock bei einer neuerlichen Holzeingabe den Anheizprozess beschleunigt. Zusätzlich nimmt die Gusstür Wärme auf und gibt diese in Form einer verzögerten Abstrahlung an den Aufstellraum ab.
Alle technischen und konstruktiven Elemente sind perfekt aufeinander abgestimmt und daraus resultiert eine besonders saubere Verbrennung.

 

Anwendungsbeispiel
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